Berlins Senatsverwaltung für Digitalisierung

Ein Konzept von Volt Berlin

Verantwortung für ungenutztes Potential

Trotz des einzigartigen digitalen Potentials in der Gründerhauptstadt Berlin ist der Stand der Digitalisierung Berlins absolut unbefriedigend und teilweise rückständig, gerade im Vergleich mit unseren europäischen Nachbarländern.

Die schleppende Digitalisierungs hat auch der Berliner Rechnungshof in seinem Bericht vom April 2021 erneut in mehreren Punkten gerügt und die Leistungs- und Funktionsfähigkeit der Berliner Verwaltung aufgrund mangelnder Digitalisierung als gefährdet eingestuft. 

Solange die IT-Ausstattung und Betreuung von Behörden und insbesondere Schulen nicht wesentlich verbessert ist, solange Bürger*innen nicht die wichtigsten Behördengänge online erledigen können, solange das Abrufen der vielfältig vorhanden Fördermittel für Digitalisierung nicht erfolgt, solange wird Berlin im digitalen Stillstand verharren und gegenüber unseren europäischen Nachbarn weiter zurückfallen.

Das wollen wir von Volt Berlin ändern und mit einer Senatsverwaltung für Digitalisierung die Verantwortung dafür übernehmen, Berlins Rückstand aufzuholen.

Unser Ansatz:
Mehr Zusammenarbeit, weniger Hierarchie

Die Senatsverwaltung für Digitalisierung arbeitet mit bewährten agilen Arbeitsmethoden in Projekten. Gemeinsame Retrospektiven und eine offene Feedbackkultur sollen gefördert und die Zusammenarbeit dadurch verbessert werden. Die eigene Arbeit soll in dynamischen Arbeitskreisen entstehen, damit sich alle Angestellten auf Augenhöhe begegnen und Verantwortung für den Erfolg einzelner Projekte übernehmen.  

Über einen Projekt-Marktplatz werden Projekte auf die Mitarbeiter*innen verteilt. 3/4 der Arbeit soll so geschehen, nur 1/4 soll in klassischen Abteilungen stattfinden.

Alle Projekte sollen jederzeit transparent verfolgt werden können und zur Mitarbeit einladen. Über mein.berlin sollen sich interessierte Berliner*innen und Unternehmen aus der Privatwirtschaft für eine Mitarbeit in Projekten melden können. Sie werden in die iterative Entwicklung neuer Prozesse mit einbezogen, stehen als Ideengeber, Feedbackgeber und Tester bereit. Es dürfen auch jederzeit eigene Vorschläge über die Plattform eingebracht werden.

Mittels nutzerzentrierter Methoden aus dem Design Thinking werden bisherige Verwaltungs-Prozesse nicht stumpf in ein Webformular übernommen, sondern neu gedacht. Dadurch schaffen wir Vertrauen und echte Bürger*innenbeteiligung

Die Senatsverwaltung für Digitalisierung soll dadurch zu einem Modellprojekt dafür werden, wie agile Arbeitsweisen auch in der Verwaltung möglich sind.

Du willst mehr wissen oder dich einbringen?

Wir arbeiten unser Konzept immer weiter aus, und mittlerweile sind daraus 9+1 Vorschläge für eine innovative und digitale Verwaltung entstanden. Da einer der Grundsätze von Volt in ganz Europa die Bürgerbeteiligung ist, wollen wir diese Vorschläge nicht nur präsentieren, sondern freuen uns auch über deine Mithilfe. Was die Vorschläge sind und wie du mitgestalten kannst, erfährst du auf www.machberlindigital.de.

Quelle: https://plus.tagesspiegel.de/berlin/freie-waehler-volt-klimaliste-die-partei-diese-vier-kleinparteien-koennten-es-ins-berliner-parlament-schaffen-253387.html